Windeltaschen
um ein Dorf am Leben zu erhalten:
Genau hier möchte Supat Kruttaha, ein junger thailändischer Kunstmaler, mit seiner Frau Taw, die aus Baan Phran stammt, leben. Es ist jedoch nicht nur für ihn schwierig Arbeit zu finden. So entstand die Idee, eine eigene Firma zu gründen. Auch Verwandte, Freunde und viele andere Dorfbewohner waren auf der Suche nach einem Job, der sie vor dem Schicksal der Wochenendpendler bewahren würde. Das wenig attraktive und teure Bangkok bietet zwar Arbeit, aber von dem dort verdienten Geld bleibt in der Regel nicht einmal das Nötigste zum Leben übrig, wenn alle Kosten fürs Pendeln abgezogen werden. Mit großem Einsatz gelingt es Supat in Baan Phran seine kleine Firma aufzubauen. Neben der finanziellen Unterstützung durch Großeltern, Geschwister und Freunde kann Supat auf das Know-How seiner Schwester, die bis vor kurzem eine Schmuckfirma in Bangkok betrieben hatte, zurückgreifen: Kunden, Vertriebswege und fachliches Wissen sind noch da. In nur zwölf Wochen wird das Fabrikgebäude mit Hilfe von der zahlreichen Verwandtschaft und den Dorfbewohnern fertiggestellt und Februar 2000 bezogen.

Firma Supats
Supat
mit Arbeiterinnen
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